Kein guter Arbeitstag

So viele Geräusche auf einmal

Reizüberflutung.

Zu viel, die Gedanken rasen, der Kopf pocht.

Die Anspannung steigt

und ich will nur noch

weg

Flüchten in die Stille.

 

(*In depressiven Phasen, aber auch außerhalb reagiere ich sensibel auf Lärm, grelles Licht und Unruhe um mich herum. Durch meine Migräneerkrankung wird das noch verstärkt. Nicht unbedingt ideal, wenn man in einem großen Büro arbeitet, in dem alle eng beieinander sitzen …)

14 Kommentare zu „Kein guter Arbeitstag

  1. Keep your head up, keep your heart strong, keep your mind set and your hair long – gut, das letzte passt nicht wirklich. Aber das Lied kam mir für dich eben in den Sinn – von Ben Howard glaub ich!

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  2. Liebe Nelia, auch ich wünsche Dir von Herzen einen ruhigen und erholsamen Abend. Deine Schilderung hat mich sehr an die Zeit erinnert in der ich , unter zum Teil sehr hoher Krankheitsaktivität, noch gearbeitet hab. Ich weiß wie dankbar man ist , wenn man es endlich nach Hause in die so sehr ersehnte Ruhe geschafft hat.

    Alles Liebe
    Daniela

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    1. Liebe Daniela, ich danke dir!
      Die meisten Tage komme ich zurecht, manchmal gibt es aber auch Tage so wie gestern, an denen ich das Gefühl habe, all diese Außenreize überrennen mich. Liebe Grüße Nelia

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      1. Das freut mich, liebe Nelia. Es ist so wichtig, sich an solchen Tagen daran erinnern zu können, dass es auch wieder bessere geben wird. Ich wünsch Dir ganz viele von den guten Tagen und die Kraft und die Zuversicht, die es braucht um die schlechten gut überstehen zu können. Liebe Grüße Daniela

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  3. Ich kenne das! Das ist die letzten Monate so bei mir aufgekommen. Ich kann keinen Lärm ertragen. Wenn ich auf der Arbeit bin und zu viele auf einmal reden oder laut lachen, bin ich total überfordert. Es fing damit an, dass ich abends beim Ausgehen laute Tische neben mir nicht ertragen konnte. So war das früher bei mir nicht und das ist echt anstrengend. Letztens habe ich auch zu einem Kollegen gesagt, er möge doch bitte leiser reden (er hat eine laute Stimme). Er schaute zear verdutzt, aber ich konnte in dem Moment nicht anders.

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    1. Hey, das verstehe ich total. Mir geht es auch jenseits der Arbeit manchmal in Gesprächen mit meinen Lieblingsmenschen oder Bekannten … Das finde ich dann noch schwieriger, da ich mein Gegenüber nicht vor den Kopf stoßen möchte.

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  4. kenn ich auch bin sooo froh dass ich das nich mehr hab. war nix für mich, früher saßen wir zu 8 in einem raum, danach zu zweit, allerdings hat er mich öfter eingeengt als die anderen 7 damals. nun bin ich mehr oder weniger alleine am „empfang“ und die andere sitzen in den Büros um mich herum. das ist cool, vorallem weil ich eine riesenthecke um mich herum habe, die mich „schützt“ und ich jede menge ablagefläche habe 😉

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  5. Das mit der Reizüberflutung habe ich auch oft. Manchmal sind es einfach zu viele Leute..Gerade in der Vorweihnachtszeit über all die Lichter, die Hektik……Man darf sowas nicht an sich ran lassen. Ein Grund warum ich unterwegs immer Musik höre. Ich wünsche dir alles Gute, lass dich nicht unterkriegen

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