Fröhliche Weihnachten

… wünsche ich euch! Und allen, denen es aus welchem Grund auch immer gerade nicht gut geht, viel Kraft und dass ihr gut über die Feiertage kommt.

Wir machen uns gleich auf den Weg zu meiner Familie und bleiben ein paar Tage dort 🎄🌟 Ich freue mich schon.

Falls wir uns nicht mehr rechtzeitig lesen an dieser Stelle auch schon einmal einen guten Rutsch und ein gutes neues Jahr!

Eure Nelia

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Vorweihnachtsmüdigkeit

Ich liebe meinen neuen Job, aber im Moment bin ich oft auch sehr müde. Müde davon, dass ich an manchen Tagen 5 Stunden durchunterrichten soll ohne Pause, müde davon, dass ich als Anfängerin noch recht lange brauche für die Unterrichtsvorbereitung und deshalb ein guter Teil meiner Freizeit herhalten muss, müde davon, dass man mir SchülerInnen mit bestimmten Problemen anvertraut, für die ich (noch ?) nicht ausgebildet bin.

Andererseits sind da aber auch so viele schöne Momente. Das gemeinsame Lachen mit den Schülern, zu sehen, wie die ersten sich verbessern. Von manchen Schülern und Kollegen die Rückmeldung zu bekommen, ich sei eine gute Lehrerin. Sehr nette, hilfsbereite Kollegen und die Möglichkeit, neue berufliche Bereiche zu erkunden und mich Herausforderungen zu stellen.

Nichtsdestotrotz sehne ich gerade die Weihnachtsferien herbei.

Novembergrüße

Wo anfangen? Es gibt so viel zu erzählen.

Auf der neuen Arbeit läuft es ganz gut. Ich arbeite als Lehrkraft (nicht in einer klassischen Schule) und bin glücklich damit.

Mein neuer Partner ist ein guter, liebevoller Mensch; ich kann manchmal immer noch nicht glauben, dass wir uns gefunden haben, dass er wirklich mich will. Ich bin so dankbar für ihn. Nichtsdestotrotz will ich nicht verschweigen, dass wir auch Probleme haben/hatten. So haben mich gerade am Anfang manchmal Dinge getriggert aufgrund von Erfahrungen, die ich in meiner Ehe gemacht habe und seit ein paar Wochen leide ich leider stark unter ROCD (Zwangsgedanken über die Beziehung). Auch mein Partner hat das ein oder andere Päckchen zu tragen, über die ich an dieser Stelle nicht schreiben möchte, da es seine privaten Themen sind. Aber: Wir versuchen uns all dem gemeinsam zu stellen und auf eine schöne Zukunft für uns beide hinzuarbeiten!

Leider habe ich, kurz nachdem ich mit meinem Partner zusammen gekommen bin, eine gute Freundin verloren, weil sie anscheinend nicht damit zurecht gekommen ist, dass ich weniger Zeit als vorher für sie habe durch die Veränderungen in meinem Leben. Und obwohl ich weiß, dass ihre heftige und verletzende Reaktion mit ihrer eigenen Geschichte und ihrer psychischen Disposition zu tun hat, habe ich doch manchmal Selbstzweifel, ob an ihren Worten etwas dran ist … Mein Umfeld sagt nein, womit ich mich dann zu beruhigen versuche.

Mit einer anderen Freundin gibt es ebenfalls seit einigen Wochen Stress und ich weiß nicht, ob diese Freundschaft noch zu retten ist. Das tut weh.

Um so dankbarer bin ich für meine anderen Freunde, die loyal hinter mir stehen und mir mein Glück gönnen.