Über den Blog

Herzlich willkommen!

Ins Leben gerufen wurde dieser Blog in der Absicht, Worte zu finden für etwas, das nicht immer leicht in Worte zu fassen ist: das Leben mit psychischen Erkrankungen. Konkret soll es hier um zwei Erkrankungen gehen, die mich seit einigen Jahren begleiten: eine Zwangsstörung und rezidivierende (wiederkehrende) Depressionen. Immer wieder mal angesprochen werden auch Panikattacken und Trichotillomanie.

Während sich Depressionen glücklicherweise allmählich aus der Ecke des allgemeinen Stillschweigens herausbewegen, sind Zwangsstörungen ein in der Öffentlichkeit noch eher selten vertretenes Thema. Das liegt sicherlich auch daran, dass das Leiden unter Zwängen ist eine sehr schambesetzte Erkrankung ist. Zudem gibt es angesichts der Anzahl an Betroffenen noch recht wenig auf diese Erkrankung spezialisierte Psychotherapeuten und Kliniken. Als Zwangserkrankte(r) kann es u.a. darum lange dauern, bis man eine passende Behandlung erhält. Aber: Es tut sich etwas!

Aus all diesen Gründen ist es wichtig, über Zwänge und Co. zu sprechen, obwohl es manchmal schwer fällt. Mit meinem Blog würde ich gerne einen kleinen Beitrag dazu leisten. Ich möchte dabei keinen Anspruch auf Vollständigkeit oder Professionalität erheben (obwohl ich mich natürlich immer um sachlich richtige Informationen bemühe!).

Depression und Zwangsstörungen – was ist das überhaupt? Neben informativen Posts habe ich mir vorgenommen, hier auch die persönliche Seite schildern. Es geht also auch um meine Gefühle, Gedanken, Zukunftsträume und Ängste.

Thema sind auch Behandlungsmöglichkeiten und Selbsthilfe. Ich möchte dazu ermutigen, sich möglichst frühzeitig Hilfe zu suchen. Aus eigener, schmerzhafter Erfahrung weiß ich, dass gerade bei Zwangserkrankungen oft viel Zeit bis zur Diagnosestellung vergeht. Zeit, in der die Lebensqualität stark leiden kann. Anderen in ähnlicher Situation Mut zu machen liegt mir darum sehr am Herzen!

Eigentlich sollte es selbstverständlich sein: Menschen mit psychischen Erkrankungen sind nicht weniger Mensch als alle anderen auch. Auch darum schreibe ich wie so viele Mitblogger/-innen: für mehr Respekt statt Stigmatisierung und Vorurteile.

Je länger der Blog bestand, um so mehr habe ich angefangen, auch über anderes zu schreiben, was mir wichtig ist oder mich beschäftigt. Deshalb findet ihr hier auch das ein oder andere von meinen kreativen Machwerken, Buchvorstellungen oder Kuchenrezepte 😉

Wenige Blogartikel sind passwortgeschützt – wer sie lesen mag, kann das Passwort bei mir erfragen. Bitte habt Verständnis dafür, dass ich das Passwort in der Regel nur an Leser/-innen weitergebe, die ich schon eine Weile (virtuell) kenne.

Zuletzt möchte ich nur noch sagen: Ich freue mich über Austausch, sei es mit anderen Betroffenen, Angehörigen, Fachleuten oder anderen Blog-Lesern! Kontaktmöglichkeiten finden sich hier .

In der Zwischenzeit, falls ihr gerade am Kämpfen seid … Keep on fighting! Gebt nicht auf.

Herzliche Grüße

Nelia

(P.S.: Was sich hinter dem Namen Farbensehnsucht verbirgt, lässt sich bei Interesse hier nachlesen.)

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