Unterwegs in fremden Therapie-Gewässern / Frage an euch

Seit einiger Zeit bin ich hier in fremden Therapie-Gewässern unterwegs, d.h. in denen der DBT.

Hintergrund ist, dass ich vor allem im Rahmen der Trichotillomanie manchmal Probleme mit der Impulskontrolle habe und – auch davon abgesehen – mit der Regulation bestimmter Gefühle. Diese Emotionen ängstigen oder verunsichern mich so, dass ich auf die Zwänge oder die Trichotillomanie zurückgreife, um sie zu unterdrücken bzw. irgendwie zu kanalisieren. Oder es treten Derealisation/Depersonalisierung auf. Versuche ich, die Zwänge oder das Haare Ziehen zu unterlassen und stattdessen meine Gefühle zuzulassen und anzunehmen, kommt es mir dann oft so vor, als würde ich in meinen Gefühlen ertrinken. Quasi nicht ich habe das Gefühl, sondern das Gefühl hat mich. Was dann wiederum Angst und Hilflosigkeitsempfinden auslöst …

Darum arbeite ich mit meiner Co-Therapeutin gerade am Emotionen Regulieren, wozu sie gern auf Übungen, Arbeitsblätter usw. aus der DBT zurückgreift.

Meine Frage/Bitte an die DBT-Erfahrenen unter euch wäre:

Habt ihr vielleicht Buchempfehlungen, Auszüge aus euren Therapieunterlagen etc. oder Übungs-Tipps für mich? Darüber würde ich mich sehr freuen (es eilt auch nicht!) 😊

Zu Achtsamkeit und Skills fühle ich mich schon gut informiert. Spannend für mich wären vor allem der Umgang mit Gefühlen und Stress sowie das Thema Selbstwert …

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Manchmal (3)

Manchmal mag ich nicht mehr. Dann mache ich trotzdem weiter. Und mit etwas emotionalem und zeitlichen Abstand bin ich dann froh darüber, (mich) nicht aufgegeben zu haben.