Antworten auf eure Fragen (3)

Frohe Ostern zunächst einmal allen, die es in irgendeiner Weise feiern trotz der erschwerten Umstände momentan 🏵

Rosabluete hatte gefragt, ob ich ein Bild von meinem Bücherregal posten würde. Sehr gern!

(Leider sind meine Fotos momentan alle unscharf, seit meine Handykamera einen kleinen Unfall hatte).

Was die Anzahl meiner Bücher zuhause angeht, müssten es so um die 200 sein, Studienliteratur und Therapiebücher miteinbezogen. Vielleicht auch weniger, da ich aus Platzmangel letztens aussortiert habe. Gelesen habe ich mit den Jahren natürlich aber viel mehr.

Die letzte Frage lautete, ob ich Nicht-Leser auch irgendwie seltsam finde. Dazu fällt mir als erstes ein Kommentar meines Vaters von vor ein paar Jahren ein. Wir unterhielten uns über das Thema Partnerwahl und mein Vater, ein leidenschaftlicher Leser, meinte, er könne niemals eine Nicht-Leserin als Partnerin haben 😉 So ausgeprägt ist es bei mir nicht; ich habe Freunde und Familienangehörige, die kaum lesen und hatte auch schon Partner, bei denen das so war. Für mich selbst wäre ein Leben ohne mein liebstes Hobby (neben dem Schreiben) aber definitiv nicht vorstellbar.

Gänseblümchen der Woche (133)

  • Meine Ergotherapeutin hat mir ein Buch von sich geschenkt, weil sie weiß, dass es zu meinem Lieblingsgenre gehört und sie es zeitlich nicht schafft, es zu Ende zu lesen. Wie nett ist das bitte?
  • Viel Sonnenschein die Woche über, was das viele Zuhause Sein erträglicher macht.
  • Da der Modulunterricht abgesagt wurde, versucht unsere Ausbilderin gerade, Online-Alternativen zu organisieren. Im Rahmen dessen hatten wir letztes ein virtuelles Kurstreffen. Es tat mir wirklich gut, meine MitschülerInnen „wiederzusehen“ und sich auszutauschen.
  • Der Zusammenhalt und das sich um einander Kümmern und Sorgen in meiner Familie und meinem Freundeskreis in der aktuellen Situation.

(Mehr zu den Gänseblümchen findet ihr bei Annie von Hoffnungsschein. Wer mag, kann sich gerne jederzeit anschließen.)

Lieblingszitate (19)

(Heute zwei Zitate aus einer meiner liebsten Buchreihen, der „Rhapsody“-Saga von Elizabeth Haydon. Sie stammen aus dem 1. Band „Tochter des Windes“.)

„Meine Mutter hat mich immer dafür gerügt, dass ich die Tür auflasse. Wir wohnten auf einem freien Feld, und der Wind, der von den Hügeln herunterkam, konnte mitunter ziemlich heftig sein. Ihre Stimme klingt mir immer noch in den Ohren – ´Mach die Tür zu!´ Und ich musste immer wieder aufs Neue dazu aufgefordert werden. Seltsam, meine Vergangenheit ist ein Korridor mit Türen, die ich habe offen stehen lassen. Doch jetzt ist das Haus verschwunden, selbst verweht in alle Winde. Ich glaube, dass ich diesen Verlust nie verwunden habe. Ich versuche es, doch selbst nach so langer Zeit empfinde ich ihn noch in aller Schärfe. Ich werde damit irgendwie zurande kommen müssen. Dazu brauche ich, was du schon hast: ein Zuhause, ein Ziel und die Chance, etwas Gutes zu tun. Und jemanden, der mich braucht […]“.

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„Wenn du in deinem Leben findest, was dir wichtiger und teurer ist als alles andere, bist du es dir schuldig, dass du daran festhälst. Einen solchen Fund machst du kein zweites Mal, mein Kind. Lass dich durch nichts davon abbringen. Auf lange Sicht werden dir auch die Leute zustimmen müssen, die dir anfangs etwas anderes einzureden versucht haben. Finde das, was wirklich zählt – alles andere ergibt sich von selbst“.