Manchmal (3)

Manchmal mag ich nicht mehr. Dann mache ich trotzdem weiter. Und mit etwas emotionalem und zeitlichen Abstand bin ich dann froh darüber, (mich) nicht aufgegeben zu haben.

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Scherbensplitter

Ich wünschte, ich könnte es dir irgendwie sichtbar machen, das Chaos in meinen Inneren aus

AngstHoffnungSchuldgefühlenSchamleisewachsendemSelbstbewusstsein

SelbstablehnungGrübelnMutVerzweiflungGlückZuversichtWutaltemSchmerz

LebensfreudeStolzLebensmüdigkeitLiebeTraurigkeitZukunftsträumen

und so vielem mehr, damit du mich besser verstehst.

Ich wünschte, du könntest es fühlen, irgendwie, für einen Augenblick nur nachvollziehen, wie ich mich anstrenge. Denn deine Vorwürfe schneiden wie Scherbensplitter in meine Seele.

Ich wünsche mir so sehr, dass du mich siehst und anerkennst, dass ich kämpfe.

Gemeines & Gutes

Das Gemeine am chronisch krank Sein?

Dass sich manche Tage so anfühlen, als sei es das erste Mal. Dann meine ich, in der Angst zu ertrinken, fühle depressiven Selbsthass und denke, dass es keine positive Zukunft für mich geben kann.

Das Gute am chronisch krank Sein?

Irgendwann kommt mir zum Glück dann doch wieder in den Sinn, dass ich das alles schon kenne, es so oft durchlebt habe und die Welt und ich trotzdem noch stehen. In diesen Momenten werde ich dann wieder handlungsfähiger und kann auf meinen Erfahrungsschatz und mein mit den Jahren angeeignetes Wissen zurückgreifen, um mir selbst zu helfen.