Aufwärtstrend

Die Frage in Visite heute, wie es mir geht, konnte ich ehrlich mit “besser“ beantworten. Die Zwangsgedanken sind inzwischen auf einem Niveau, das ich händeln kann, meine Stimmung ist ebenfalls verbessert und ich entwickele Pläne für die Zeit nach der Entlassung. Das heißt nicht, dass ich zwischendurch nicht auch noch mal schwierigere Momente hätte, aber insgesamt geht es mir eben wirklich besser.

Diese Entwicklung freut mich sehr und ich bin dankbar gegenüber allen, die dazu beigetragen haben, insbesondere meinen Lieblingspflegekräften und meiner Ärztin. Und auch mir selbst bin ich dankbar, weil ich nicht aufgegeben habe und für mich kämpfe.

Nun kann ich die zwei Wochen, die ich noch hier bin, hoffentlich nutzen, um meine restlichen Themen zu bearbeiten.

Lichter

Viele kleine Lichter, die ich anzünde gegen die Dunkelheit:

eines für die Natur, die mich mit ihrer Schönheit berührt,

eines für meine Familie, die mir Wurzeln gibt,

ein Licht für meine Freunde, meine Familie des Herzens,

ein Licht für all die Bücher, die mich in fremde Welten entführen,

eines für das Schreiben, das meine Seele befreit,

für den Kaffee am Morgen,

für dein Lachen und deine Umarmungen,

für das Gefühl, etwas Sinnvolles zu tun mit meiner Arbeit.

Meine Lichter leuchten mir den Weg und ich weiß, ich bin auch im Dunklen nicht verloren.

Ein kurzes Lebenszeichen

… wollte ich mal eben hier lassen.

Ich bin wieder zu Hause und fühle mich besser. Die erste Zeit zurück daheim war hart; ich hatte noch mit recht viel Symptomatik zu kämpfen. Inzwischen ist das zum Glück wieder anders. Wozu sicher auch die aktuelle berufliche Wiedereingliederung beiträgt, denn ich mag meine Arbeit als Genesungsbegleiterin und mein Team sehr.

Es könnte sein, dass es hier die nächste Zeit ruhiger bleibt im Sinne der Selbstfürsorge, denn auch positive Veränderungen brauchen ihre Zeit und Energie. Auf jeden Fall wünsche ich euch sonnige Frühlingstage und bleibt gesund!

☀️🌼🌷