Alte Leidenschaft neu belebt

Meine Posts waren in letzter Zeit eher schwermütig. Heute möchte ich dagegen etwas Schönes mit euch teilen. Und zwar geht es um eine alte Leidenschaft, die ich wieder belebt habe: das Geschichten Schreiben.

Alles begann damit, dass sich mein Vater in meiner Kindheit gerne Geschichten für mich ausgedacht hat. Von ihm inspiriert, fing ich in meiner Grundschulzeit an, selbst Gedichte und Geschichten zu schreiben.

Kurz nachdem ich auf die weiterführende Schule gewechselt war, trennten sich meine Eltern. Danach ging es mir eine Weile schlecht, sodass viele meiner Hobbys zum Erliegen kamen, so auch das Lesen und Schreiben.

In der siebten Klasse traf ich dann auf meine bis heute beste Freundin D. Sie las sehr viel und schrieb Fantasy-Geschichten. Sie schaffte es, dass ich den Spaß am Lesen und Schreiben wiederfand und anfing, wieder zu schreiben. Zusammen mit einer anderen Freundin schrieben wir drei Jahre lang an unserem Fantasy-Epos „Die Herrinnen des Lichts“, was zu insgesamt 1000 Seiten handschriftlichem Text führte.

Mit Anfang zwanzig traf ich dann in Internet-Foren auf Menschen, die meine Leidenschaft für’s geschriebene Wort teilten. Der Austausch mit ihnen tat mir sehr gut und beflügelte mich zu einigen Texten und der Teilnahme an Schreibwettbewerben. In dieser Zeit wurden ein paar meiner Gedichte in Anthologien veröffentlicht und ich schrieb an einem neuen eigenen Projekt namens „Elegie“.

In den Jahren darauf schrieb ich wieder deutlich weniger und wenn, dann vor allem hier auf dem Blog und Texte zu meinen Krankheitserfahrungen.

Und jetzt? Vor anderthalb Jahren habe ich mit D. ein neues Gemeinschaftsprojekt gestartet. Und vor zwei Wochen habe ich die Arbeit an „Elegie“ wieder aufgenommen.

Mein Traum wäre es, die Geschichte zu einem richtigen Roman auszubauen und mich damit irgendwann bei einem Verlag zu bewerben. Diesen Traum haben viele Schreiberlinge, ich weiß und es gibt so viele Faktoren, von denen eine Veröffentlichung abhängt. Jedoch haben mir die Erfolge einiger meiner früheren Foren-Kolleginnen Mut gemacht. Wenn sie es geschafft haben, vielleicht kann ich es dann auch? Und wenn nicht, ist das auch kein Weltuntergang und ich befinde mich in guter Gesellschaft 😉 Dann gäbe es auch immer noch die Möglichkeit, das Buch im Self Publishing zu veröffentlichen.

Jedenfalls freue ich mich sehr, dass ich jetzt wieder regelmäßig schreibe und werde vielleicht in Zukunft hier auf dem Blog das ein oder andere Mal davon berichten.

Lichter

Viele kleine Lichter, die ich anzünde gegen die Dunkelheit:

eines für die Natur, die mich mit ihrer Schönheit berührt,

eines für meine Familie, die mir Wurzeln gibt,

ein Licht für meine Freunde, meine Familie des Herzens,

ein Licht für all die Bücher, die mich in fremde Welten entführen,

eines für das Schreiben, das meine Seele befreit,

für den Kaffee am Morgen,

für dein Lachen und deine Umarmungen,

für das Gefühl, etwas Sinnvolles zu tun mit meiner Arbeit.

Meine Lichter leuchten mir den Weg und ich weiß, ich bin auch im Dunklen nicht verloren.