2018 möchte ich

… so viele Prüfungen schaffen, dass ich im Frühjahr 2019 die Zulassung zur Masterarbeit beantragen kann.

… den geplanten Klinikaufenthalt angehen und hoffentlich viel in Sachen Zwänge für mich mitnehmen.

… Yoga für mich und im Kurs weitermachen.

… reisen

… wieder so regelmäßig wie im Sommer Sport machen. Seit Herbst sieht es damit leider sehr mau aus und ich vermisse das positive Körpergefühl, das mir der Sport gegeben hat.

… weiterhin kreativ Sein, da mir das gut tut, einfach zu mir gehört und mein Ventil für so vieles ist.

… der Trichotillomanie konsequent den Kampf ansagen. Im letzten Jahr klappte das leider nur sporadisch. Es gab viele Rückfälle trotz guter Vorsätze, die mir noch einmal verdeutlichten, warum Trichotillomanie zu den Impulskontrollstörungen zählt. Der Impuls erschien mir nämlich phasenweise beinahe übermächtig, ist es aber natürlich nicht. Ich habe für erkannt, dass ich einiges mehr an Kraft und Willen investieren muss als gedacht, wenn ich endlich davon loskommen will. Bisher war ich da nämlich leider sehr inkonsequent. Mit blutergussähnlichen Flecken verunstaltete Beine, der zwanghafte Griff zur Pinzette in Phasen von Stress, emotionalem Aufgewühltsein und Langeweile sollen aufhören.

Also, auf geht’s!

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Gänseblümchen der Woche (27)

  • Heute hatte ich einen ganz entspannten Sonntag mit Malen, Film Schauen, Kuchen Backen und gleich will ich noch den Arbeitsplan für die kommende Woche aufstellen.
  • Der viele Schnee der letzten Tage. Hier in der Großstadt haben wir in den letzten Jahren leider nie lange etwas vom Schnee gehabt und so erfreue ich mich an diesem Winterwunderland draußen gerade sehr.
  • Ein Vorstellungsgespräch geschafft. Was dabei rausgekommen ist, weiß ich noch nicht. Aber es tat mir gut zu bemerken, dass ich dieses Mal schon etwas selbstbewusster auftreten konnte als beim letzten Gespräch dieser Art.
  • Zu sehen, wie meine Therapeutin sich über die kleine Nikolaussüßigkeit gefreut hat, die ich ihr spontan mitgebracht hatte.
  • Dass meine Therapeutin sich an einem therapiefreien Tag spät am Abend noch die Zeit genommen hat, um mit mir zu telefonieren und mir Mut zu machen für einen bevorstehenden Termin.
  • Ein Treffen mit einer ehemaligen Mitpatientin aus der Tagesklinikzeit. Wir sind über den Weihnachtsmarkt gebummelt, haben anschließend noch einen Kaffee getrunken und natürlich viel gequatscht. Kurz: Ein schöner Nachmittag.
  • Noch eine Runde Kekse gebacken und teils verschenkt.
  • Die letzten noch fehlenden Unterlagen für die Klinikanmeldung abgeschickt.

Das größte Gänseblümchen der Woche: Ich spüre aktuell keine Depressionssymptome mehr. Yeah!


Gänseblümchen der Woche (21)

Diese Woche war eine, in der ich sehr zu kämpfen hatte. Es scheint es mir, dass sich über die letzten Wochen in emotionaler Hinsicht Verschiedenes angehäuft hat, bis es dann Peng machte. Autsch – Lektion verstanden. Ich möchte kommende Woche mehr auf mich achten. Obwohl die Versuchung da ist, hier jetzt „Welche Gänseblümchen, das war alles Mist“ zu schreiben, weiß der rationale Teil in mir doch, dass diese Generalisierung nicht stimmt. Hier also meine schönen Momente der Woche:

  • Heute ein neues Rezept ausprobiert – Haselnusskuchen mit Kirschen und Kakao. Der Kuchen ist lecker und das Backen hat Spaß gemacht.
  • Telefonieren mit meiner Familie
  • All eure aufbauenden Kommentare die Woche über. Vielen Dank, ihr bzw. eure Worte und Anteilnahme haben mir Kraft gegeben!
  • Yogastunde
  • Das regnerische Herbstwetter bringt mich noch mehr in Lesestimmung. Was gibt es Schöneres als sich mit einem guten Roman gemütlich ins Bett zu kuscheln, während es draußen stürmt …