Du

Du bist eine sanfte Seele, so freundlich und hilfsbereit. Als ich nicht damit gerechnet habe, bist du in mein Leben gestolpert. Danke, dass du da bist, mein Schatz. Danke, dass du mich nach Kräften unterstützt und dein Leben mit mir teilen willst.

Innen und Außen

Ich stehe vor dir und lächele

nach außen hin ganz gefasst,

doch in mir tobt die Sehnsucht.

Kämpfe gegen den Drang, dich zu berühren,

mich in deiner Umarmung zu verlieren,

dir zu sagen, was ich fühle.

Doch ich weiß, das würde nichts ändern

und so lasse ich die Worte in mir erlöschen.

Werbung

Samstagabend-Sehnsucht

Es ist Samstagabend und ich kämpfe seit Stunden gegen den Impuls, dir zu schreiben. Eine Freundin meinte vorhin, ob ich nicht übertreiben würde, als ich sagte, ich leide gerade sehr unter Liebeskummer. Das hat mich verletzt. Mir ist klar, dass es auf Außenstehende so wirken kann, schließlich kannten du und ich uns noch gar nicht so lange, nur einige Wochen. Und wir waren nie ein Paar.

Aber weißt du was? Ich fühle trotzdem, was ich fühle und das lasse ich mir nicht invalidieren. Ich glaube nämlich, dass nicht immer zwangsläufig die Länge einer Beziehung entscheidend ist, sondern die Intensität und Qualität des Kontakts. Und unsere Gespräche und Treffen waren für mich intensiv. Ich bin zum Beispiel trauriger jetzt wegen dir als damals, als meine dreijährige Beziehung mit P. in die Brüche gegangen ist. Seltsam, aber es ist so.

Ich werde dir heute nicht schreiben, aber ich denke an dich. Ich vermisse unseren täglichen Austausch. Und das tut weh und das darf es auch, egal, wie andere das finden. Ich darf mich nur nicht darin verlieren.