Gänseblümchen der Woche (126)

  • Seit Jahren das erste Mal wieder gejoggt, dabei weiter gekommen als gedacht und eine Horde niedlicher Rehe getroffen.
  • Meine beste Freundin und ich schreiben zusammen an der Fortsetzung unseres alten Romanprojekts aus Schulzeiten.
  • Der Apfel-Zimt-Tee, den ich von einer Freundin zu Weihnachten bekommen habe, ist meine neue Lieblingsteesorte geworden.
  • Mit dem Portfolio gut vorangekommen
  • Mehrmals positives Feedback zu meiner Entwickung von lieben Menschen bekommen.
  • Einen Hospitationstermin für das 2. Praktikum ausgemacht
  • Pizza gegessen
  • Ein langes Telefonat mit meiner Schwester

(Mehr zu den Gänseblümchen findet ihr bei Annie von Hoffnungsschein. Wer mag, kann sich gerne jederzeit anschließen!)

Dieses Jahr

… brachte eine Trennung.

… war ich für 8 Wochen Patientin auf der Depressionsstation.

… gab es vor allem in dieser Zeit Verzweiflung, Trauer und alten, reaktivierten Schmerz.

…konnte ich von einer Anpassung meiner Medikation sowie der weiteren ambulanten (Schema-)Therapie und seit kurzem auch Ergotherapie gut profitieren.

… habe ich mein Masterstudium auf unbestimmte Zeit eingefroren und empfinde das als Erleichterung.

… habe ich mich sehr geschämt zum Jobcenter zu müssen, den Besuch dort länger vor mir hergeschoben und mir Begleitung dabei gewünscht – und es am Ende doch ganz allein geschafft.

… konnte ich mir mit der EX IN-Ausbildung einen kleinen Wunschtraum erfüllen.

… habe ich mein erstes Praktikum im Rahmen der Ausbildung erfolgreich absolviert.

… haben mich die Lebensgeschichten meiner MitschülerInnen im Kurs beeindruckt und bewegt und ich konnte viel aus dem Unterricht auch für mich persönlich mitnehmen.

… habe ich meinen Blog von privat wieder auf öffentlich gestellt.

… war ich das erste Mal bei der Jahrestagung der DGZ dabei.

… hatte ich viele schöne Momente mit meiner Familie und meinen Freunden.

… habe ich Unterstützung von verschiedenen Seiten erfahren, für die ich sehr dankbar bin.

… habe ich viele gute Bücher gelesen, Dokus geschaut und Podcasts für mich entdeckt.

… hatte ich eine schöne (Vor-)Weihnachtszeit.

… habe ich mich selbst das Jahr über besser verstehen gelernt, insbesonders meine Selbstwirksamkeit entdeckt und langsam angefangen, mich so zu akzeptieren, wie ich bin, Selbstmitgefühl zu entwickeln und mehr für mich einzutreten.

… freue ich mich auf das neue Jahr mehr als das letztes Jahr um diese Zeit der Fall war.

An dieser Stelle ein von Herzen kommendes Danke für eure Begleitung das Jahr über. Ich wünsche euch ein gesundes neues Jahr mit vielen guten Momenten und schönen Erlebnissen, lieben Menschen an eurer Seite und Kraft für die anstrengenden und schweren Augenblicke! Wir lesen uns dann 2020 😉

Ideen, Wünsche, Vorhaben für 2020

Ich hoffe, ihr seid alle gut durch die Feiertage gekommen und hattet viele schöne Momente dabei 🌌

Mein Weihnachten war schön und folgte wie immer unseren Familientraditionen: lecker Essen, Geschenke austauschen, viele Gesellschaftsspiele, Märchenfilme anschauen. Ein paar Tage bin ich noch hier; am Wochenende geht es dann zurück nach Hause.

Da ich es mir angewöhnt habe, in der Zeit zwischen den Jahren das vergangene Jahr Revue passieren zu lassen und Pläne für das neue Jahr zu formulieren, möchte ich zumindest Letzteres auch hier tun. Ein paar sehr persönliche Punkte lasse ich dabei außen vor, diese halte ich für mich handschriftlich fest.

Meine Pläne, Ideen, Wünsche:

  • Den geplanten Aqua Fitness-Kurs mitmachen. Ich bin von Kind an eine Wasserratte und habe Schwimmen und Co. dieses Jahr über leider sehr vernachlässigt.
  • An einem Fantasy-Romanprojekt weiterarbeiten, das länger auf Eis lag
  • Wieder öfters Gedichte schreiben und vielleicht mal wieder an einem Lyrikwettbewerb teilnehmen
  • Regelmäßiger Freunde treffen, da mir das immer sehr gut tut. Häufiger Familienmitglieder besuchen/zu mir einladen – leider wohnt niemand von ihnen in unmittelbarer Nähe.
  • Etwas abnehmen, da ich mich mit den Extra-Kilos nicht wohl fühle, die ich im Rahmen der letzten depressiven Episode zugenommen habe.
  • Versuchen, öfters zu meditieren bzw. Achtsamkeitsübungen in meinen Alltag einzubauen, denn beides hilft mir definitiv im Umgang mit Zwangsgedanken und Grübeln.
  • Wenn möglich, die Ergotherapie verlängern, die sich als noch hilfreicher als gedacht herausgestellt hat.
  • Mehrere Expositionen mit meiner Therapeutin machen
  • Meine Wohnung in den Farben streichen, die ich mir ausgesucht habe (und weitere Bücherregale anschaffen ;-)).
  • Die EX IN-Ausbildung abschließen und danach hoffentlich eine Stelle finden, die zu mir passt und es mir ermöglicht, finanziell unabhängig zu sein.

… und vor allem die guten Momente und Phasen bewusst genießen.