Das Positive würdigen

Momentan habe ich das Gefühl, in einem depressiven Loch zu stecken. Ich denke, verschiedene Stressoren spiel(t)en dabei eine Rolle. Doch auf diese möchte ich in diesem Beitrag gar nicht weiter eingehen, sondern versuchen, mich auf positive Entwicklungen der vergangenen Tage und Wochen zu konzentrieren. Anlass dazu war ein hilfreiches Gespräch mit meinem Arzt, der meinte, ich würde den negativen Dingen generell mehr Aufmerksamkeit widmen als den positiven. Erwischt.

Also hier nun die Ergebnisse meines Positiv-Brainstormings:

  • Ich habe mit dem Streichen meines Schlafzimmers angefangen und schon viele Ideen für weitere Verschönerungsaktionen meiner Wohnung.
  • Ich bin jetzt am achten Tag ohne Haare Ausreißen und merke bereits, wie meine Haut sich erholt.
  • Ich konnte meiner Schwester letztens mit meinen Genesungsbegleiterskills hilfreich zur Seite stehen.
  • Ich habe leckere Zimtbrötchen gebacken und konnte meiner Ergotherapeutin eine kleine Freude machen, indem ich ihr welche mitgebracht habe.
  • Die Kurzform meiner Lebensgeschichte für das Portfolio ist fertig. Gar nicht so einfach, sein ganzes Leben in vier Seiten zu verpacken.
  • Ich habe mich getraut, mich bei meiner Therapeutin und meinem Arzt zu melden, als es mir akut schlecht ging, trotz schlechten Gewissens deswegen.
  • Meine beste Freundin und ich kommen gut mit unserem Schreibprojekt voran.