Zwangsstörung

Diagnosekriterien für Zwangsstörungen laut ICD-10:

  • „Für die Diagnose Zwangserkrankung müssen mindestens zwei Wochen lang an den meisten Tagen Zwangsgedanken oder -handlungen oder beides nachweisbar sein.
  • Die Zwangsgedanken werden als die eigenen Gedanken erkannt und nicht als von außen aufgezwungen (wie es beispielsweise bei einer Schizophrenie der Fall sein kann) erlebt.
  • Die Betroffenen versuchen sich gegen die Zwangssymptome zu wehren, haben dabei aber keinen – oder nur einen sehr begrenzten – Erfolg.
  • Die Zwangsgedanken und -handlungen wiederholen sich auf die gleiche Weise („stereotyp“) in einer für den Betroffenen unangenehmen Weise und werden darüber hinaus als sinnlos oder zumindest übertrieben empfunden.
  • Die Betroffenen leiden unter ihren Zwangsgedanken und -handlungen. Der damit verbundene hohe Zeitaufwand behindert sie in ihren sozialen Kontakten und ihrer allgemeinen Leistungsfähigkeit.“

(Quelle: Homepage der Deutschen Gesellschaft Zwangserkrankungen e.V.)

1. Zentrale Posts zum Thema:

(Alle anderen Posts zum Thema könnt ihr sehen, wenn ihr auf der Blog-Startseite bei den Schlagwörtern auf der rechten Seite auf „Zwangsstörung“ klickt.)

2. Linkempfehlungen

3. Blogs und Homepages anderer Betroffener

4. Buchempfehlungen

a) Selbsthilfebücher/Ratgeber

b) Zwangsstörungen in der Literatur

5. Trichotillomanie

Trichotillomanie (zwanghaftes Haareausreißen) ist ein eigenständiges Krankheitsbild und wird in der Fachliteratur manchmal als Erkrankung des Zwangsspektrums bezeichnet, da es Gemeinsamkeiten mit Zwangsstörungen gibt – allerdings auch Unterschiede. Hier zwei Informationsseiten dazu, die ich persönlich sehr hilfreich finde: