Gänseblümchen der Woche (132)

  • die Zusage für einen Praktikumsplatz in meinem Wunschbereich
  • Besuch von meinem Vater bekommen
  • Zusammen haben wir im Baumarkt Wandfarbe und Küchenstühle für meine Wohnung gekauft.
  • wieder eine gute, wenn auch schmerzhaft-intensive Therapieübung bei meiner Therapeutin gemacht
  • weiter am Romanprojekt mit meiner besten Freundin basteln

(Mehr zu den Gänseblümchen findet ihr bei Annie von Hoffnungsschein. Wer mag, kann sich gerne jederzeit anschließen.)

Dieses Jahr

… brachte eine Trennung.

… war ich für 8 Wochen Patientin auf der Depressionsstation.

… gab es vor allem in dieser Zeit Verzweiflung, Trauer und alten, reaktivierten Schmerz.

…konnte ich von einer Anpassung meiner Medikation sowie der weiteren ambulanten (Schema-)Therapie und seit kurzem auch Ergotherapie gut profitieren.

… habe ich mein Masterstudium auf unbestimmte Zeit eingefroren und empfinde das als Erleichterung.

… habe ich mich sehr geschämt zum Jobcenter zu müssen, den Besuch dort länger vor mir hergeschoben und mir Begleitung dabei gewünscht – und es am Ende doch ganz allein geschafft.

… konnte ich mir mit der EX IN-Ausbildung einen kleinen Wunschtraum erfüllen.

… habe ich mein erstes Praktikum im Rahmen der Ausbildung erfolgreich absolviert.

… haben mich die Lebensgeschichten meiner MitschülerInnen im Kurs beeindruckt und bewegt und ich konnte viel aus dem Unterricht auch für mich persönlich mitnehmen.

… habe ich meinen Blog von privat wieder auf öffentlich gestellt.

… war ich das erste Mal bei der Jahrestagung der DGZ dabei.

… hatte ich viele schöne Momente mit meiner Familie und meinen Freunden.

… habe ich Unterstützung von verschiedenen Seiten erfahren, für die ich sehr dankbar bin.

… habe ich viele gute Bücher gelesen, Dokus geschaut und Podcasts für mich entdeckt.

… hatte ich eine schöne (Vor-)Weihnachtszeit.

… habe ich mich selbst das Jahr über besser verstehen gelernt, insbesonders meine Selbstwirksamkeit entdeckt und langsam angefangen, mich so zu akzeptieren, wie ich bin, Selbstmitgefühl zu entwickeln und mehr für mich einzutreten.

… freue ich mich auf das neue Jahr mehr als das letztes Jahr um diese Zeit der Fall war.

An dieser Stelle ein von Herzen kommendes Danke für eure Begleitung das Jahr über. Ich wünsche euch ein gesundes neues Jahr mit vielen guten Momenten und schönen Erlebnissen, lieben Menschen an eurer Seite und Kraft für die anstrengenden und schweren Augenblicke! Wir lesen uns dann 2020 😉

#Mutmachleute, Vol. 2

Vor längerer Zeit hatte ich hier die #Mutmachleute vorgestellt, ein (Online-)Projekt zur Entstigmatisierung psychischer Erkrankungen, das durch Interviews mit Betroffenen, Angehörigen und Fachleuten Mut machen und Vorurteile abbauen will.

Damals hatte ich wie einige liebe Bloggerkollegen selbst teilgenommen.

Heute, knapp zwei Jahre, später habe ich erneut mitgemacht unter der Rubrik „Nachgefragt“, in der Betroffene berichten, wie es ihnen inzwischen geht und was sich in der Zwischenzeit vielleicht alles zum Positiven verändert hat. Den neuen Beitrag findet ihr hier.